Kulturgeschichte Sachsen-Anhalt


Bei Wasser und Brot

Breiter Weg Nr. 1

Die Geschichte des Bankhauses von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart

Sabine Ulrich/Conrad Engelhardt

Die alte Reichsbank am Breiten Weg gehört heute ohne Zweifel zu den Stadtbild prägenden Gebäuden. Ihre Geschichte ist dabei ebenso vom Auf und ab der Zeitgeschichte geprägt wie die damit allzuoft verbundenen Währungswechsel.
Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Planungen für ihren Bau begannen, gab es Kontroversen bezüglich einer freien Sichtachse auf die imposante Westfront der Domtürme. Der Bau der Bank fiel in die Zeit der Hyperinflation nach dem 1. Weltkrieg, 1 Billiarde Mark betrug die Schlussrechnung. Im zweietagigen Tresor lagerten stets große Geldmengen, im 2. Weltkrieg aber auch Kunstwerke und unersetzliche Archivmaterialien aus dem Museum. Vieles verschwand nach dem Krieg ebenso wie die tausenden Silberbarren, die im Mai 1945 von US-amerikanischen Target Forces ausgeräumt wurden. Und im Herbst 1989 drängten sich vor der Staatsbank die Leute, um ihre DDR-Mark in Westgeld umzutauschen. Mit dem Umbau zur Wobau-Zentrale endet die Geschichte des Geldhauses, als künftiges Dommuseum aber ziehen hier schon bald ebenso wertvolle Objekte ein.


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Verlagsinfo

Sabine Ulrich/Conrad Engelhardt
Breiter Weg Nr. 1
Die Geschichte des Bankhauses von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart

Softcover
27 x 20 cm
70 Seiten
180 Abbildungen
ISBN: 978–3–938247–40-2

9,80 Euro
zzgl. 1,20 € Versand


November 2018,
ost-nordost