Kulturgeschichte Sachsen-Anhalt

Bei Wasser und Brot
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Bei Wasser und Brot

Gefangene in der Festung Magdeburg: Von Charles de Gaulle bis Freiherr von der Trenck

Kultur- und Heimatverein Magdeburg e.V.

Mit dem Baubeginn der Zitadelle nahm 1683 der Ausbau Magdeburgs zur stärksten preußischen Festung seinen Anfang. Diese Geschichte endete mehr als 200 Jahre später mit der Aufhebung des Festungsstatus‘ und der anschließenden Schleifung der Festungswerke.
Über diese zwei Jahrhunderte hinweg wurde die Festung – vor allem die Zitadelle, das Fort Berge und später das Kavalier Scharnhorst – beständig als Gefängnis genutzt. Dieses Buch ist auf den Spuren großer Namen der Zeitgeschichte, die einst aus unterschiedlichsten Gründen hier inhaftiert waren.
Spannende Geschichten gibt es zu erzählen. Sie beginnen im 18. Jahrhundert mit der Verurteilung des berühmten Baron von Trenck zu „lebenslänglichem strengsten Festungsarrest“ oder der Inhaftierung des genialen, aber des Geheimnisverrats verdächtigten Festungsbauingenieurs Gerhard Cornelius von Walrave.

Unter den Inhaftierten hinter Magdeburger Festungsmauern waren immer wieder wichtige Personen der Zeitgeschichte. So mögen hier exemplarische genannt sein: Marquis de La Fayette, Ernst Werner von Siemens, Léon Armand von Ardenne, Fritz Reuter, Charles De Gaulle oder Józef Klemens Pilsudski.
Zu den Geschichten gehört auch die des französischen Flieger Roland Garros, der 1916 eine Chiffrierschablone aus dem Offiziersgefangenenlager schmuggelte, um mit seinem Freund Audemars per Feldpost geheime Nachrichten auszutauschen.

Broschur
12,5 x 20,5 cm
144 Seiten
mit zahlreichen Abbildungen und 43 handgezeichneten Porträts
ISBN: 978–3–938247–10-5

14,80 Euro
zzgl. 1,00 € Versand


September 2015,
ost-nordost